DVD Als die Erde bebte

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Schildesche im Zweiten Weltkrieg: Wenige Monate nach der 1000-Jahr-Feier in der einstigen... mehr

Schildesche im Zweiten Weltkrieg: Wenige Monate nach der 1000-Jahr-Feier in der einstigen Bauernschaft gerät der Schildescher Viadukt auf die Einsatzpläne alliierter Bomberverbände. Dieses Verkehrsdenkmal aus der Gründerzeit des Eisenbahnsbauers mit seinen charakteristischen Rundbögen ist Bestandteil der Ost-West-Achse und damit ein strategisch bedeutsames Ziel. 

"Als die Erde bebte: Die Zerstörung des Schildescher Viaduktes." - Diese zeitgeschichtliche Dokumentation der NW-Film-Reihe als DVD-Produktion erinnert an die Zerstörung der Talbrücke im Bielefelder Borden. Engländer und Amerikaner verwandeln in 54 Luftangriffen das Johannisbachtal in eine Kraterlandschaft. Auf deutscher Seite wird eine Umgehungsbahn gebaut. Sie ist schon in Betrieb, als es der Royal Air Force am 14. März 1945 gelingt, mit Hilfe der zehn Tonnen schweren "Grand Slam"-Bombe die mächtigen Pfeiler des Viaduktes wie Streichhölzer einknicken zu lassen.

Noch heute erinnert sich die Schildescher Bevölkerung an die Bombenangriffe, die in der Zivilbevölkerung mindestens 130 Todesopfer gefordert haben. Augenzeugen berichten über den Tag, als in Schildesche die Erde bebte.

Nach dem Krieg diente einer Stahlkonstruktion als Dauerprovisorium. Erst im Oktober 1984, 39 Jahre später, ist der Viadukt wieder vollständig hergestellt. Die Spuren der Bombardierung sind nur an der Oberfläche beseitigt. Im Erdreich verbergen sich noch immer Blindgänger: Reste jener 3600 Sprengbomben, die über dem Johannistal abgeworfen wurden.

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