Claude Monet: Bild "Les coquelicots à Argenteuil (Das Mohnfeld bei Argenteuil)" (1873), gerahmt

Claude Monet: Bild "Les coquelicots à Argenteuil (Das Mohnfeld bei Argenteuil)" (1873), gerahmt

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Von 1871 bis 1878 lebte Monet in Argenteuil an der Seine unweit Paris. Es ist die Zeit, in der... mehr

Von 1871 bis 1878 lebte Monet in Argenteuil an der Seine unweit Paris. Es ist die Zeit, in der er seinen "Impressionismus" zur Vollendung bringt; es entstehen zahlreiche Landschaftsbilder. Das "Mohnfeld" zählt zu den bedeutendsten darunter. Original: 1878, Öl auf Leinwand, 50 x 65 cm, Musée d'Orsay, Paris.

Edition auf Künstlerleinwand aus Baumwolle auf Keilrahmen gespannt. Die Leinwand mit ihrer fühl- und sichtbaren Pinselstruktur ist mit Künstlerfirnis versiegelt. Massivholzrahmung in Weiß mit Goldkante. Limitierte Auflage 980 Exemplare. Format 60 x 75 cm (H/B).

Claude Monet

Die Kunst von Claude Monet ist der Inbegriff des Impressionismus. Während seines langen Malerlebens war er unermüdlich auf der Suche nach Möglichkeiten, die Veränderlichkeit des Lichtes und der Farben in vielen atmosphärischen Varianten und zu verschiedenen Tageszeiten darzustellen.

Aufgewachsen war der geborene Pariser an der Küste der Normandie, in Le Havre, wo sein Vater einen kleinen Kolonialwarenladen betrieb. Erste künstlerische Versuche machte Monet auf dem Gebiet der Karikatur, wandte sich dann aber der Freilichtmalerei zu. Helle Pastelltöne erhielten Einzug auf seinen Leinwänden. Vom offiziellen Pariser Salon wurden seine Bilder immer wieder zurückgewiesen, doch Monet und seine Freunde Auguste Renoir und Alfred Sisley ließen sich nicht entmutigen. Auf ihren gemeinsamen Ausfügen nach Fontainebleau schufen sie in der freien Natur herrliche frische Bilder, die die strengen akademischen Regeln immer weiter hinter sich ließen.

Doch bald trafen schwere finanzielle Krisen Monet und seine schwangere Geliebte Camille. Während des deutsch-französischen Krieges floh Monet mit der jungen Familie nach London. Nach dem Krieg ließen sie sich in Argenteuil nieder. Dieser kleine Ort außerhalb von Paris, malerisch an der Seine gelegen, wurde daraufhin zum Anziehungspunkt für eine ganze Reihe von impressionistischen Malern: Edouard Manet, Gustave Caillebotte, aber auch Camille Pissarro, Auguste Renoir und Alfred Sisley trafen sich dort, um ihre frischen Eindrücke auf Leinwand zu bannen. In einer ersten unabhängigen Ausstellung der Gruppierung verhilft ein Bild von Monet "Impression. Sonnenaufgang" der Kunstrichtung zu ihren Namen.

Nach dem Tod Camilles zieht Monet mit seiner zweiten Frau Alice nach Giverny. Hier konnte er den Lebenstraum eines eigenen, von ihm selbst gestalteten Gartens verwirklichen: Der blühende Garten mit seinen japanischen Brücken und Teichen voller Seerosen inspirierte Monet zu immer neuen, immer größeren Bildern, die die veränderliche Pflanzenwelt als überwältigende dekorative Harmonie der Natur zeigen.

Monet wurde als Erfinder farbiger Träume jenseits des Sichtbaren bezeichnet. Aber er war viel mehr, suchte er doch immer seine Idee von einer Malerei unter freiem Himmel - en plein air - zu verwirklichen. Für seine Malerei war immer entscheidend, wie er sieht, nicht was er sieht.

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