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    <updated>2026-11-08T17:03:33+01:00</updated>
    
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            <title type="text">Premiere für den Biowein</title>
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                                            Nachhaltiger Anbau: Im Gespräch erklärt Winzer Jürgen Kissinger, wie Weiß- und Rotweine „grün“ werden. 
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                  Nachhaltiger Anbau: Im Gespräch erklärt Winzer Jürgen Kissinger, wie Weiß- und Rotweine „grün“ werden. Ein langer Prozess, der sich lohnt – Für die Qualität des Weins und die Zukunft der Winzerfamilie  
 Gute Tropfen sollen sie alle mal werden – Tausende Trauben an den Weinhängen des Guts der Winzerfamilie Kissinger in Rheinland-Pfalz. Doch ein guter Wein muss nicht immer mit konventionellen Anbaumethoden hergestellt werden. Ganz im Gegenteil. Biologisch angebauter Wein schmeckt nicht nur mindestens genauso gut wie konventioneller, er bietet auch viele Vorteile für die Natur und die Zukunft derer, die ihn mit Geduld und Hingabe herstellen. Doch was unterscheidet ihn im Detail von konventionellen Weinen? Im Gespräch mit Winzer und Gutsbesitzer Jürgen Kissinger wird klar, dass es auch beim Biowein so ist wie bei vielen Dingen: „Der Erfolg liegt auch hier bereits in den Wurzeln“, sagt der Weinbauer. Denn die brauchen einen nährstoffreichen Boden, aus dem die Trauben ihre Energie zum Wachsen ziehen können. Da aber den Biorichtlinien entsprechend keine Mineraldünger gespritzt oder synthetischer Pflanzenschutzmittel verwendet werden, nutzt Kissinger Netzschwefel, Kupfer und Bestandteile von Backpulver, um die wertvollen Trauben vor Pilzbefall zu schützen und ihr Wachstum anzutreiben. Ohnehin die bessere Entscheidung, denn „Mineraldünger versalzen auf Dauer den Boden“, betont Kissinger eins der Probleme beim konventionellen Anbau. Da die zulässigen Pflanzenschutzmittel nicht ausreichen, müssen verstärkt Laubarbeiten per Hand betrieben werden. Immer wieder muss das Laub der Pflanzen gekürzt werden, um das Infektionsrisiko durch Pilze und andere Schädlinge auf natürliche Weise zu senken. Die meist bis auf die Reben kahlen Weinberge werden zudem ganzjährig begrünt. Vor allem „Stickstoffsammler“ – so nennt Kissinger Pflanzen, die Stickstoff im Boden einlagern – werden angepflanzt. Die Einlagerungen dienen den Trauben als zusätzliche Nährstoffe. Der Winzer arbeitet auch mit Kompost, „um mehr Bodenleben zu aktivieren“. Statt einer kargen Hydrokultur entsteht so ein gesunder, natürlicher Nährstoffkreislauf. Ein Gewinn für beide: Traube und Natur. 
 Seit über zwei Jahren bauen Kissingers ihren Wein bereits nach diesen Grundsätzen und Methoden an. Doch sich nach Lust und Laune dafür zu entscheiden, ist nicht möglich. Wie der Weinanbau selbst, erfordert eine solche Entscheidung vor allem Geduld. Während einer dreijährigen Umstellungsphase auf biologischen Anbau wird der Boden auf die neuen, naturbelassenen Anforderungen abgestimmt. Immer wieder finden zudem unangekündigte Kontrollen statt. Nahezu forensisch werden dabei Blattproben genommen, um kleinste Rückstände aufzudecken, die auf synthetische Mittel hindeuten. Auch die lückenlose Dokumentation des Anbauprozesses wird geprüft.  Ist nach drei Jahren alles in Ordnung, kann mit der Lese begonnen werden. Meist per Hand werden die empfindlichen Trauben behutsam gepflückt und zum Hof transportiert. Durch den besonders schonenden Umgang müssen anschließend kaum unangenehme Gerbstoffe extrahiert werden. Auf Schönungsmittel die den Wein vor einer Trübung schützen, kann Kissinger somit verzichten. Der Verzicht ist keine Pflicht beim Biowein – Er macht es aus Überzeugung. 
 Mit eigenen Weinhefen vergoren, entwickelt sich so von der Ernte bis zur Reifung ein Wein mit besonderem Charakter – abgestimmt durch Erfahrung, Handwerk und Natur. 
 Dass dieser gesamte Prozess „mit deutlich mehr Handarbeit und sehr viel Arbeit im Weinberg“ verbunden ist, macht sich auch beim Preis bemerkbar. Allerdings geringer als man meist von Bioprodukten gewohnt ist. 30 bis 40 Cent kommen bei Kissinger zum Flaschenpreis dazu. Die diesjährige Ernte wird die erste sein, die als Wein im Verkauf ab März 2020 das offizielle Biosiegel tragen darf. „In mir hat es schon sehr lange geschwelt, auf Bioanbau umzustellen“, sagt der Gutschef, auch mit Blick auf die Zukunft seiner Weinberge. Letztendlich gehe es ihm darum, „das Wertvollste zu erhalten, was wir besitzen“. 
 So ist Kissinger der Überzeugung, dass „Weine aus Bioanbauflächen vielfältiger sind und mehr Persönlichkeit mitbringen“. Ein Qualitätsvorsprung gegenüber konventionellem Wein und Motivation genug, um sich dieser Form des Anbaus auch in Zukunft zu verschreiben. „Trotz des Mehraufwands, darf man nicht immer nur an die Betriebswirtschaft denken. Manchmal muss man auch einfach Dinge machen, bei denen man der Überzeugung ist, dass sie einfach besser sind.“  Sein Sohn Moritz, der eine Ausbildung zum Winzer macht, sieht es so wie sein Vater. „Er ist auch überzeugt davon, dass es der richtige Ansatz ist“, sagt Kissinger. In Zukunft soll sein Sohn den Betrieb der Familie übernehmen. 
 Ihre Kunden hat die Winzerfamilie von Anfang an an der Entwicklung des biologischen Konzepts teilhaben lassen. „Das wird mit großem Interesse verfolgt“, sagt er und freut sich über die Akzeptanz der Gutsausrichtung.  Ob Weiß- oder Rotwein, der grünen Zukunft der Weinberge steht nichts mehr im Weg.&amp;nbsp; 
 Von Maximilian Mühlenweg 
   &amp;gt;&amp;gt;&amp;gt;&amp;nbsp;  ZU DEN WEINEN  &amp;nbsp;&amp;lt;&amp;lt;&amp;lt;   
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                            <updated>2019-03-26T00:00:00+01:00</updated>
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            <title type="text">Wein-Glossar</title>
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                                            In unserem Wein-Glossar finden Weinliebhaber alles Wissenswerte rund um das Thema Wein und die aktuellen Weinpakete.
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  Scheurebe  Die Scheurebe wurde 1916 als Kreuzung aus Riesling und Bukettraube von Georg Scheu gezüchtet. Das Aroma ihres Weins wird bei guter Reife als subtil und rassig bezeichnet und kann an Schwarze Johannisbeeren und Grapefruit erinnern. Im edelsüßen Bereich gilt die Scheurebe als überragend. Ihre Weine werden dann auch als Auslese, Beerenauslese, Trockenbeerenauslese oder als Eiswein ausgebaut. Scheurebe passt als Auslese und Spätlese zu Desserts mit Früchten und Beeren. Perfekt ist sie auch zu hellem Fleisch. Serviertemperatur: 7 bis 9 Grad 
  Riesling  Die Riesling-Rebe gilt als eine der besten und bedeutendsten Weinreben, die es gibt. Da ihre Weine vor allem in kühlen Anbaugebieten besonders fein sind, ist Deutschland der perfekte Standort und weltweit der größte und wichtigste Produzent. Das Aroma des Rieslings ist lebhaft-elegant, mineralisch bis stahlig mit pikant-fruchtiger Säure. Sein Duft erinnert an Pfirsich, Marille, Quitte und grüne Äpfel. Wegen ihres relativ hohen Säuregehalts können Rieslingweine gut gelagert werden. Möglich sind 5 bis 10 Jahre. Rieslingwein eignet sich außerdem zur Herstellung von Schaumwein. Riesling schmeckt besonders gut zu Meeresfrüchten oder als Aperitifwein. Serviertemperatur: 10 bis 12 Grad 
  Silvaner  Silvaner (auch Sylvaner oder Grüner Silvaner) ist eine der ältesten weißen Rebsorten überhaupt. Schon im ersten Jahrhundert nach Christus wurde vom römischen Gelehrten Gaius Plinius Secundus ein Wein mit Silvaner-Eigenschaften beschrieben. Er gilt als angenehm frischer Weißwein, dessen Geruch an Heu, und dessen Aroma leicht an Stachelbeere, Apfel oder Quitte erinnert. Die Rebsorte eignet sich besonders gut zur Herstellung von edelsüßen Weinen. Silvaner passt zu Spargel und Fischgerichten – oder einfach als Aperitif. Serviertemperatur: 10 bis 12 Grad 
  Müller-Thurgau  1882 vom Schweizer Hermann Müller-Thurgau aus dem Kanton Thurgau gezüchtet, wird der Wein heute aus Rechtsgründen auch Rivaner genannt. Seine Rebe ist weltweit die erfolgreichste Weißweinneuzüchtung. Der Wein ist frisch-aromatisch und leicht süffig, sein Duft hat Gras- und Muskatnoten. Durch den geringen Säuregehalt ergibt sich allerdings häufig eine frühzeitige Alterung des Weins mit geringer Lagerfähigkeit. Müller-Thurgau passt als Aperitifwein, aber auch zu leichten Vorspeisen oder Fisch. Serviertemperatur: 10 bis 12 Grad 
  Grauburgunder  In Italien heißt er Pinot Grigio, in Frankreich Pinot Gris. Er ist säurearm, dafür aber sehr körperreich mit einem in der Regel eher hohen Alkoholgehalt. Geschmacklich ist der Grauburgunder frisch mit leichtem Apfelton. Die Rebsorte eignet sich auch sehr gut zur Roséweinherstellung. Grauburgunder passt besonders gut zu Fischgerichten, eignet sich aber auch hervorragend als Aperitif. Serviertemperatur: 6 bis 8 Grad 
  Spätburgunder  Der Spätburgunder, auch Pinot Noir, Pinot Nero, Blauburgunder oder Schwarzburgunder genannt, wird gelegentlich auch als König der Rotweine bezeichnet. Spätburgunderweine sind granatrot bis tief rot-violett und vollmundig mit fruchtigem Bukett, das an Kirschen, Brombeeren, Erdbeeren oder Pflaumen erinnern kann. Auch Anklänge von Vanille und Zimt sind möglich. Der Spätburgunder zählt auch zu den drei Rebsorten zur Erzeugung von Champagner. Spätburgunder passt gut zu Braten und Wild und zu pikantem Käse. Serviertemperatur: 16 bis 18 Grad 
  Bouquet  Das Bouquet oder Bukett ist der Geruch eines Weines im Glas. Das Wort stammt aus dem Französischen und bedeutet Blumenstrauß – und so entwickelt auch der Wein ähnlich einem gemischten Blumenstrauß während seiner Reifung aus einzelnen Aromen einen Gesamtduft. 
  Keltern  Keltern von Wein bezeichnet die Weinherstellung im Allgemeinen. Das Wort stammt aus dem Lateinischen, wo calcare „mit den Füssen treten“ bedeutet. Beim Prozess des Kelterns wird der Most von den festen Bestandteilen der Maische getrennt. Wichtig dabei ist, dass so gut wie gar keine Gerb- und Farbstoffe aus den Beeren in den Most gelangen und dass jede Oxidation von Most und Maische verhindert wird. 
  Abgang  Der Abgang wird auch Finale genannt und bezeichnet die Nachhaltigkeit der Geschmacks- und Aromastoffe, die der Wein nach dem Schlucken am Gaumen hinterlässt. Er gibt zum Beispiel Rückschlüsse auf die Qualität eines Weines: Je länger der Abgang anhält, umso besser ist die Qualität. Lässt der Geschmack nach dem Schlucken rasch nach, spricht man von einem kurzen Abgang, hält er an, von einem langen Abgang. Dieser kann unter Umständen minutenlang dauern. 
  Weinlese  Die Lese, auch Herbsten genannt, bezeichnet die Ernte der Weintrauben. In dieser Zeit werden die Weintrauben vom Rebstock abgeschnitten. Es gibt zwei Möglichkeiten der Lese: 1. Manuell, dann werden die reifen Trauben per Hand abgeschnitten. Dabei kann man durch die Auswahl nur besonders reifer Trauben die Qualität des Weines noch steigern. 2. Maschinell, dabei klopfen und rütteln sogenannte Vollernter die Trauben vom Rebstock und fangen sie automatisch auf. Bei diesem Prozess können auch kleine Zweige oder Laub ins Lesegut gelangen. Eine Besonderheit ist die Lese der Trauben für Eiswein: Bei diesem Prozess darf die Temperatur nicht höher als minus 7 Grad sein. 
  Weißwein  Weißwein entsteht durch die alkoholische Gärung von Weintrauben. Meist sind es sogenannte weiße Trauben, er kann aber auch aus roten hergestellt werden. Die Farbe der Beerenhaut kann aber auch bei den weißen Trauben von hellgelb über gelbgrün bis zu grau reichen. Um süße Weißweine herzustellen wird die alkoholische Gärung vor der Umsetzung des gesamten Zuckers in Alkohol unterbrochen. Beim Schaumwein wird die bei der Gärung entstehende Kohlensäure im Wein gehalten. 
  Holzfässer  Nach vielen Jahren, in denen Weine überwiegend in Stahltanks vergoren wurden, wurde vor einiger Zeit das Holzfass wiederentdeckt. Die Vergärung im Holzfass unterscheidet sich von der im Stahltank vor allem dadurch, dass die Temperatur nicht kontrolliert werden kann. Dadurch wird der Wein geschmacklich anders geprägt: Er verliert an Frucht und entwickelt spezielle Gär-Aromen wie zum Beispiel Käse, Karamell, Tee- oder Tabakaromen, oder Heu. 
 
  Maische  Maische ist das Gemisch aus Most, Beerenschalen und Traubenkernen, das entsteht, nachdem die Weintrauben von den Stielen befreit und dann zerdrückt wurden. 
  Most   Als Most wird allgemein durch Keltern gewonnener Fruchtsaft bezeichnet. 
  Roséwein  Roséweine sind helle Weine aus roten Trauben, die wie Weißwein hergestellt werden. Die Beeren dürfen dabei nur sehr kurz auf den Produkten der Maische liegen. Je nach Intensität des Kontaktes mit den Beerenhäuten ist der Roséwein unterschiedlich stark gefärbt. 
  Weinverkostung  Gucken, riechen, probieren – das ist die Reihenfolge, mit der man die Qualität und den Geschmack eines Weines beurteilt. Zuerst wird der Wein dazu in seinem Glas geschwenkt – damit er in dickflüssigen Tropfen die Glaswand herunterlaufen kann. Je mehr davon herunterläuft, umso gehaltvoller ist der Wein. Als nächstes betrachtet man den Wein mit erhobenem Glas direkt vor den Augen und achtet auf den Farbton und die Farbintensität. Bei Rotwein gilt: Je heller die Farbe, umso älter ist der Wein, weil sich in der Flasche die Farbstoffe mit der Zeit am Boden der Flasche absetzen. Als nächstes zieht man den Duft des Weines tief in die Nase und versucht einzuordnen, wonach er riecht: blumig, fruchtig, pflanzlich, würzig, karamellisiert oder rauchig. Und zum Schluss wird probiert. Dazu schlürft man am besten ein Schlückchen in den Mund und bewegt es dann hin und her. So wird der Geschmack intensiver. Auch dabei kann man wieder Aromen von blumig bis rauchig erkennen – und noch dazu, wie sich der Wein im Mund anfühlt:&amp;nbsp; eher dick, cremig oder ölig oder vielleicht samtig? 
  Rebstock  Rebstöcke sind Schlingpflanzen, die sich ursprünglich an Bäumen hochrankten. Ihr Wurzelsystem befindet sich zum größten Teil etwa 20 bis 50 Zentimeter unter der Erde. Dadurch wird der Rebstock fest im Boden verankert und mit allen Nährstoffen versorgt. Nach einer Neupflanzung kann es je nach Rebensorte drei bis sechs Jahre dauern, bis eine erste ertragreiche Lese möglich ist. In der Regel werden Rebstöcke heute 30 bis 40 Jahre für den Weinbau genutzt. Danach werden sie gerodet. 
  Weinsäure  Weinsäure ist mit einem Anteil von 0,5 bis 4 Gramm pro Liter die wichtigste nichtflüchtige und mit Abstand am meisten sauer schmeckenden Säure im Wein. Sie ist innerhalb der EU als Lebensmittelzusatzstoff E 334 zugelassen und kann auch verwendet werden, um den Säuregehalt säurearmer Weine zu erhöhen. 
    &amp;gt;&amp;gt;&amp;gt;&amp;nbsp;  ZU DEN WEINEN  &amp;nbsp;&amp;lt;&amp;lt;&amp;lt;     
  &amp;nbsp;  
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                            <updated>2019-03-25T00:00:00+01:00</updated>
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            <title type="text">NW-Rezeptideen zum Frühlingspaket</title>
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                                            Der richtige Wein zur richtigen Speise? Wir zeigen das Wein mehr ist als nur Trinken - vielmehr ein Erlebnis für alle Sinne!
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                   Das passt zum Riesling: Zander mit Rahmsauerkraut   
  ZUTATEN&amp;nbsp;(für vier Personen):  700 g Sauerkraut,&amp;nbsp;1 Zwiebel,&amp;nbsp;3 EL Butterschmalz,&amp;nbsp;100 ml trockener Weißwein,&amp;nbsp;150 ml Gemüsefond,&amp;nbsp;1 Töpfchen Sahne plus 2 EL geschlagene Sahne,&amp;nbsp;eine gute Prise Pfeffer,&amp;nbsp;1 Fleischtomate,&amp;nbsp;etwas Petersilienstiele, 4 Zanderfilets mit Haut,&amp;nbsp;2 große Kartoffeln,&amp;nbsp;100 ml Olivenöl,&amp;nbsp;2 Thymianzweige,&amp;nbsp;1 Rosmarinzweig,&amp;nbsp;3 Knoblauchzehen,&amp;nbsp;Salz,&amp;nbsp;Pfeffer 
   ZUBEREITUNG:  Die Zwiebeln schälen, würfeln und im Schmalz dünsten. Das Sauerkraut dazu geben, kurz mitdünsten, alles in einen Topf umfüllen und bei niedriger Hitze 15 Minuten garen. Mit Weißwein und Gemüsebrühe ablöschen, die flüssige Sahne darüber gießen. Pfeffer und Salz zugeben, weitere 20 Minuten garen. Die Tomate in kleine Würfel schneiden, Petersilie waschen, die Blättchen abzupfen und hacken. Wenn das Sauerkraut fertig ist, darunter heben. Den Fisch waschen und trockentupfen, salzen und pfeffern. Die Kartoffeln schälen, und in sehr feine Scheiben schneiden. Das Öl in einer Pfanne erhitzen. Den Boden mit den Kartoffelscheiben bedecken und den Fisch mit der Hautseite nach oben darauf legen. Bei mittlerer Hitze braten, bis die Kartoffeln goldgelb werden, dann vorsichtig wenden. Den Thymian, das Rosmarin und Knoblauchzehen locker dazu in die Pfanne geben und alles zusammen braten, bis die Haut des Zanders kross ist. Mit Salz und Pfeffer nachwürzen. Mit dem Sauerkraut anrichten. 
    &amp;gt;&amp;gt;&amp;gt;&amp;nbsp;  ZUM&amp;nbsp;WESTFOFENER RIESLING   &amp;lt;&amp;lt;&amp;lt;    
 &amp;nbsp; 
  Das passt zur Scheurebe: Vietnamesischer Papayasalat mit Koriander  
  ZUTATEN&amp;nbsp;(für vier Personen):  1 große grüne Papaya, 2 Möhren, 1 Bund Koriander, 1 Knoblauchzehe, 2 Limetten, 2 EL Fischsauce, 2 EL Sesamöl, etwas Chilipulver, 100 Gramm Erdnüsse (pur) 
  ZUBEREITUNG:   Papaya schälen, längs aufschneiden, die Kerne heraus schaben. Dann die Papaya zum Beispiel mit einem Sparschäler in sehr dünne Scheiben aufschneiden. Den Koriander abspülen, trocken schütteln und beiseite legen zum nachtrocknen. Die Möhren schälen und raspeln. Die Erdnüsse mit einem Mörser grob zerkleinern – alternativ kann man die Nüsse auch in einen Gefrierbeutel schütten, diesen gut verschließen und dann mit einem Nudelholz darüber rollen. Die Knoblauchzehe schälen und fein hacken. 
 Knoblauch und das Chilipulver mit Fischsauce, Sesamöl und dem Saft der Limetten verrühren. Zum Anrichten die Papayastreifen auf Teller verteilen und die Möhren darauf zu einem kleinen Berg formen. Dann die Blättchen vom Koriander zupfen und darüber streuen. Das Dressing darüber geben und zum Schluss alles mit den gehackten Erdnüssen bestreuen. 
    &amp;gt;&amp;gt;&amp;gt;&amp;nbsp;  ZUR SCHEUREBE   &amp;lt;&amp;lt;&amp;lt;    
  &amp;nbsp;  
   Das passt zur Alten Rebe: Spargel mit Wiener Schnitzel   
  ZUTATEN&amp;nbsp;(für vier Personen):  Spargel, 2 kg frischen Spargel, 1 Prise Salz, 1 Prise Zucker, Schnitzel, 4 Kalbsschnitzel, 2 Eier, 6 Esslöffel Semmelbrösel, 6 Esslöffel Mehl, Öl, Hollandaise, 120 g Butter, 3 Eigelb (Kl. M), 3 El Weißwein, Salz, Pfeffer, Zitronensaft 
   ZUBEREITUNG:  Den Spargel putzen und in Salzwasser mit einer Prise Zucker garen. Die Schnitzel dünn klopfen und würzen, dann zuerst in Mehl, danach in Ei und zum Schluss in den Semmelbröseln wenden. In heißem Öl kurz ausbacken. 
 Für die Soße Hollandaise die Butter zerlassen und abkühlen lassen. In der Zwischenzeit 3 Eigelb mit 1 El Wasser kräftig verquirlen (elektrischer Handrührer). Anschließend den Weißwein unterrühren. Dann die Schüssel in ein heißes Wasserbad stellen und die Masse so lange weiterschlagen, bis sie eine cremige Konsistenz bekommt. Dann aus dem Wasserbad nehmen und die lauwarm abgekühlte Butter tropfenweise unterrühren. Alles mit Salz, Pfeffer und etwas Zitronensaft abschmecken. 
    &amp;gt;&amp;gt;&amp;gt;&amp;nbsp;  ZUR WESTHOFENER ALTE REBE   &amp;lt;&amp;lt;&amp;lt;    
  &amp;nbsp;  
  Das passt zum Grauburgunder: Salat mit Wassermelone und Schafskäse  
  ZUTATEN&amp;nbsp;(für vier Personen): Salat: 200 Gramm gemischter Salat, zum Beispiel aus Rucola, Feldsalat und Babyspinat,&amp;nbsp;1 Mango,&amp;nbsp;1 große Fleischtomate,&amp;nbsp;1 kleine Zwiebel,&amp;nbsp;1 Knoblauchzehe,&amp;nbsp;1 Melone – je nach Geschmack Wasser- oder Honigmelone,&amp;nbsp;200 Gramm Käse (Schafskäse oder eine große Mozzarellakugel)  Dressing: 1 große Limette,&amp;nbsp;1 Prise Salz,&amp;nbsp;1 Prise Pfeffer,&amp;nbsp;1 Prise Zucker,&amp;nbsp;1 Messerspitze Chili,&amp;nbsp;3 EL Olivenöl 
   ZUBEREITUNG:  Den Salat waschen, putzen und in eine große Schüssel geben. Die Melone und Tomate würfeln und unter den Salat mengen. Zwiebel und Knoblauch fein würfeln und mit etwas Öl in einer Pfanne dünsten, bis sie glasig sind.Den Saft der Limette, mit Salz, Pfeffer, Zucker und Chili verrühren. Danach ungefähr die gleiche Menge Olivenöl hinzugeben und alles zu einem glatten Dressing verrühren. Die abgekühlten Zwiebeln mit Knoblauch dazu geben und das fertige Dressing über den Salat geben.Gut vermengen und vor dem Servieren etwa 30 Minuten ziehen lassen. Zum Schluss den Käse würfeln und darüber streuen.    
    &amp;gt;&amp;gt;&amp;gt;&amp;nbsp;  ZUM&amp;nbsp;GRAUBURGUNDER  &amp;nbsp;&amp;lt;&amp;lt;&amp;lt;    
  &amp;nbsp;  
   &amp;gt;&amp;gt;&amp;gt;&amp;nbsp;  ZU DEN WEINEN  &amp;nbsp;&amp;lt;&amp;lt;&amp;lt;    
 &amp;nbsp; 
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